Dein individuelles I-Tüpfelchen

Dein individuelles I-Tüpfelchen

Du bewirbst dich als Spezialist in…

Kannst du dir vorstellen, wie viele andere Bewerber*innen zur gleichen Zeit dasselbe tun? Warum sollte man gerade dich einstellen? Aber besonders wichtig ist die Frage: Würde ausgerechnet dieser Job dich richtig glänzen lassen? Mit anderen Worten: Könnten/Dürften hier deine persönlichen Stärken in die Tat umgesetzt werden? Denn genau diese Voraussetzung bringt tatsächlichen Spaß bei der Arbeit!

Du weißt, dass deine Stärke beispielweise im Online-Marketing liegt. Aber wie unterscheidest du dich von den 100.000 anderen OM-Spezialisten*innen? Wie kannst du dich von der Masse absetzen und dein individuelles I-Tüpfelchen setzen?

Probiere es mal mit folgender Aufgabe:

Fange zunächst mit deinen Hobbies an oder mit dem, was dir bekannterweise besonders liegt und potenziere dies dann auf deine beruflichen Qualifikationen. Finde heraus, was so besonders an dir ist!

Zuerst notiere deine vertrauten Talente/ Hobbies/Fähigkeiten/Fertigkeiten

– Was machst du gern (auch ohne Belohnung)?

– Was kannst du gut?

Geh erst zur nächsten Frage über, wenn du die erste Frage vollständig beantwortet hast.

Stell dir nun zu jedem der aufgeschriebenen Talente/ Hobbies/Fähigkeiten/Fertigkeiten die folgenden, entscheidenden Fragen: “Was genau an dieser Tätigkeit macht dir besonders Freude? Welcher Teil des Prozesses? Warum?”

Ein einfaches Beispiel:

Du bist ein/eine Fotografie-Fanatiker*in. Was gefällt dir genau an dieser Tätigkeit?

– Das tolle Bildergebnis, das du in der Hand halten kannst? Haptische Freude oder Augen-Genuss?

– Der Entdeckerdrang: Auf der Suche nach “dem einen Makrobild“ durch die Wiese zu kriechen und so Neues in der Makrowelt zu erkunden?

– Das in Kontakt treten mit den Menschen, die du fotografierst?

Kompetenz aufzubauen und schwierige Herausforderungen zu bewältigen?

– Teil der Fotografen-Community zu sein?

– Der Wunsch die Welt überblicken, ja sogar verstehen zu wollen durch die Optik?

Die Liste an Antworten auf diese eine entscheidende Frage ist so lang, wie individuell die eigene Ausprägung ist.

Je detaillierter du dich mit dieser Aufgabe beschäftigst, desto mehr näherst du dich deiner Grundsubstanz.

Das Interessante daran ist, dass man am Ende die eigene Leidenschaft, Passion für etwas aufspüren kann, denn die eine Vorliebe wird sich in vielen Tätigkeiten wiederholen 😉

Liebe Gruse 1Тати Вайнгарт

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